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Knallkörper
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Die Bezeichnung Knallkörper, umgangssprachlich auch Knaller oder Böller, steht als Sammelbegriff fĂŒr verschiedenartige pyrotechnische GegenstĂ€nde, die als Haupteffekt einen Knall erzeugen. Sie dienen primĂ€r der VergnĂŒgung als Feuerwerkskörper, aber auch zu technischen Zwecken, etwa im Rahmen von kĂŒnstlerischen AuffĂŒhrungen (z. B. BĂŒhnenknall) oder als Signalmunition. Ferner werden auch blinde Waffen, die nur mit Pulver geladen sind, als Knaller oder Böller bezeichnet.

Contents

‱ Aufbau
‱ Geschichte
‱ Arten
‱ Knallerbse
‱ Weblinks
‱ Siehe auch

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Aufbau

Knallkörper bestehen in der Regel aus einer harten HĂŒlle aus geleimtem Papier oder (seltener) aus Kunststofffasern, die einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schwachen Explosivstoff enthĂ€lt. In Deutschland dĂŒrfen frei verkĂ€ufliche Knallkörper, die der Kategorie F2 zugeordnet sind, ausschließlich Schwarzpulver als Effektsatz enthalten. Andere Mischungen, zum Beispiel mit Flashpulver aus Aluminiumpulver und Kaliumperchloratcite-ref-1[1], sind selbst in Kategorie F2 nur fĂŒr Personen mit behördlicher Erlaubnis (s. Kapitel ZulĂ€ssigkeit; Ă€hnliches gilt fĂŒr Kategorie F3) oder Pyrotechniker erlaubt. Außerhalb Deutschlands sind Knallkörper oft mit einem hochenergetischen Blitzknall-Satz gefĂŒllt, der auch ohne stabile HĂŒlse einen krĂ€ftigen, meist scharfen Knall erzeugt.

Zur ZĂŒndung dient eine ZĂŒndschnur oder ein Reibkopf wie bei einem Streichholz. Entgegen der landlĂ€ufigen Meinung detoniert ein Knallkörper mit SchwarzpulverfĂŒllung nicht, sondern seine HĂŒlle zerreißt bedingt durch einen raschen Druckanstieg, welcher durch den Abbrand des Schwarzpulvers (Deflagration) hervorgerufen wird. Die Druckwelle breitet sich nicht mit Überschallgeschwindigkeit (bezogen auf das Schwarzpulver) aus. Im Gegensatz zu den deutlich schneller abbrennenden Metallpulver-Mischungen brennt Schwarzpulver mit 300 bis 600 m/s vergleichsweise langsam ab und ĂŒberschreitet daher nicht in allen FĂ€llen die Schallgrenze der Luft. Die Folge ist ein Knalleffekt, der etwas „weicher“ klingt als ein Blitzknallsatz. Neben dem Schwarzpulver enthalten Knallkörper auch gewöhnlichen Lehm oder rote Tonerde, um HohlrĂ€ume aufzufĂŒllen und zu verdĂ€mmen.

Geschichte

Das Wort Böller kommt aus der mittelalterlichen KriegsfĂŒhrung. 1343 sind in Regensburg erstmals „pöler“ erwĂ€hnt, die auf einem Kriegszug mitgefĂŒhrt wurden. Damit waren wohl kleine Schleudermaschinen gemeint (zu mittelhochdeutsch boln ‚schleudern‘). SpĂ€ter, in der FrĂŒhzeit der Feuerwaffen, bezeichnete das Wort kleine Kanonen fĂŒr SignalschĂŒsse.cite-ref-2[2] Hieraus hat sich die Tradition des Böllerschießens in Bayern und Österreich entwickelt.

Seit wann es Knallkörper im Sinne von Feuerwerkskörpern gibt, ist nicht genau bekannt. Es ist anzunehmen, dass sie ihren Ursprung in SalutschĂŒssen haben, aus denen sich im Laufe der Jahrhunderte eigenstĂ€ndige Feuerwerkskörper entwickelten. Die Grundformen von Reibkopfknallern, KanonenschlĂ€gen und Knallfröschen haben sich vermutlich im Laufe des 19. Jahrhunderts herausgebildet.

Arten

Chinaböller

Als Chinaböller werden zylindrische Knallkörper mit chinesischer ZĂŒndschnur bezeichnet. Sie werden meist in der Volksrepublik China produziert und von dort importiert und sind in Mitteleuropa weit verbreitet. Typisch ist die Verpackung aus rotem Seidenpapier. Sie sind meist mit Schwarzpulver gefĂŒllt (in Deutschland generell). In Deutschland sehr verbreitete Varianten sind 440 (oft als Pyrocracker bezeichnet), 460 (Chinaböller A), 480 (Chinaböller B), 490 (Chinaböller D), 500 (Superböller I) und 510 (Superböller II). Die Zahlenangaben sind (ehemalige) Normen fĂŒr die Maße der Chinaböller; heutige Böller sind in der Regel mittlerweile etwas kleiner.cite-ref-3[3] Seltener sind die GrĂ¶ĂŸen 450 (Petarde) und 470 (Chinaböller C). Als Knallkörperketten werden Böller bezeichnet, die zu Matten gebĂŒndelt sind. In Deutschland waren Lady-Cracker (40er oder 70er Matten) und Paket-Cracker (etwas grĂ¶ĂŸer, 20er oder 30er Matten) ĂŒblich. FrĂŒher gab es diese kleinen Knallkörper auch einzeln; sie waren als PfennigschwĂ€rmer,cite-ref-4[4] JudenfĂŒrze (Franken und Schwaben),cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Mickeferz (Pfalz),cite-ref-8[8] ZisselmĂ€nnchen (Westfalen)cite-ref-9[9] oder Piepmanscher (Norddeutschland)cite-ref-10[10] bekannt, in der Schweiz ist die Bezeichnung Frauenfurz gelĂ€ufig. Die Firma Weco nennt ihre Paket-Cracker Miniknaller. Diese wurden zuletzt ungebĂŒndelt mit einzelnen ZĂŒndschnĂŒren verkauft. Seit 2009 sind in Deutschland auch wesentlich lĂ€ngere Matten mit Lady- oder Paket-Crackern sowie Matten aus grĂ¶ĂŸeren Böllersorten erhĂ€ltlich. In anderen LĂ€ndern, vor allem in China, werden extrem lange Matten mit tausenden Knallkörpern verkauft. Sie sind oft kuchenförmig aufgewickelt und werden daher als cakes bezeichnet.

Gebinde einer definierten Zahl an Chinaböllern werden umgangssprachlich als Schinken bezeichnet. Ein Schinken Chinaböller A besteht beispielsweise aus 240 und ein Schinken Chinaböller D aus 80 einzelnen Krachern. Die Bezeichnung „Schinken“ rĂŒhrt von der frĂŒher ĂŒblichen Verpackungsweise in rotes Seidenpapier her. Heute werden dafĂŒr zumeist Kartons verwendet.

Geschichte

UrsprĂŒnglich dominierten Knallkörper aus deutscher Fertigung das Angebot in Deutschland. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gab es aber schon chinesische Miniknaller- und Knallmatten. Chinaböller kamen in der Bundesrepublik in den 1960er Jahren auf. Die Zerlegung der Böller erfolgte in etliche kleine Papierschnipsel. Die ZĂŒndschnĂŒre waren grau und brannten recht schnell und unregelmĂ€ĂŸig ab. Außerdem war die Chinesische ZĂŒndschnur (Chinese Fuse) feuchtigkeitsempfindlich. In den 1970ern kamen D-Böller und Anfang der 1980er die Superböller hinzu, die damals hochwertig verarbeitet und sehr laut waren. Die Labels der Chinaböller-PĂ€ckchen waren oft liebevoll gestaltet. LegendĂ€r waren das Tigerhead-Label, Bo Peep, der Baron MĂŒnchhausen und andere.

Insbesondere die grĂ¶ĂŸeren D- und Superböller waren damals oft erheblich lauter als heute. Anders als landlĂ€ufig angenommen ist dies nicht Folge eines zu strengen Gesetzesrahmens in Deutschland. Dieser lĂ€sst 120 dB in acht Metern Entfernung zu,cite-ref-11[11] die von den meisten heutigen Chinaböllern jedoch nicht mehr annĂ€hernd erreicht werden. Die QualitĂ€tseinbußen zeigen sich anhand geringerer WandstĂ€rke und verringertem Schwarzpulvergehalt.

Aufbau

Bei einem Chinaböller handelt es sich im klassischen Sinne um einen zylindrischen Knallkörper aus aufgerolltem Papier, in dessen Innerem sich eine Schwarzpulver-Seele befindet. An den Enden ist das Papier zugekrempelt, um die fĂŒr Schwarzpulverknaller erforderliche VerdĂ€mmung zu erreichen. Die ZĂŒndung erfolgt ĂŒber eine ZĂŒndschnur. Das Zerplatzen des Chinaböllers erfolgte in viele Papierschnipsel ohne zurĂŒckbleibende Stummel. Ende der 1990er wurde diese Bauart grundlegend geĂ€ndert, einerseits aus BrandschutzgrĂŒnden,cite-ref-12[12] da die vielen Papierschnipsel zuweilen zum Nachglimmen neigten, andererseits, um die Produktion durch ein neues Patent zu automatisieren.cite-ref-13[13] Seither haben Chinaböller eine mittig platzierte Schwarzpulverkapsel (anstatt der vorher auf die ganze LĂ€nge durchzogenen Schwarzpulverseele). Die Enden wurden fortan mit roter Tonerde gestopft. Die klassische Chinese Fuse wurde allmĂ€hlich durch die zuverlĂ€ssigere grĂŒne Chinese Green Visco ersetzt. Die Krempelung des hinteren Böllerendes wurde im Laufe der 1990er Jahre aufgegeben. Seit Mitte der 2000er Jahre wird auch das vordere Böllerende meist nicht mehr gekrempelt, sondern verleimt. Seit 2016 werden auf dem deutschen Markt unter anderem von der Firma Funke auch wieder Knallkörper in der traditionellen, handgefertigten China-Böller-Bauweise mit Schwarzpulverseele und zugekrempelten Enden angeboten. Diese haben anstatt der Chinese Green Visco (grĂŒne Visco) wieder die klassische Chinese Fuse (oft als „graue Lunte“ bezeichnet). Sie weisen wieder eine mit frĂŒheren China-Böllern vergleichbare LautstĂ€rke auf und sind in den Klassen F2 oder P1 zugelassen.

Zylindrischer Kanonenschlag

Ein „Kanonenschlag“ ist ein meist rot gefĂ€rbter, zylindrischer, mit einer festen Schicht aus Pappe und Leim sauber verarbeiteter Knallkörper mit SicherheitsanzĂŒndschnur, die oben einen Schwarzpulverkopf trĂ€gt (auch als Bickford-PulveranzĂŒndschnurcite-ref-14[14] bezeichnet). Oft besitzen grĂ¶ĂŸere KanonenschlĂ€ge eine sogenannte WĂŒrgung im unteren, teils auch im oberen Bereich. Der Knall ist meist laut und tief. Traditionell waren KanonenschlĂ€ge hochpreisige QualitĂ€tsprodukte aus Deutschland. GegenwĂ€rtig befinden sich vor allem Nachbauten aus China am Markt, die sich infolge des niedrigeren Preises durchgesetzt haben. Bei diesen Nachempfindungen handelt es sich gemĂ€ĂŸ ihrer Bauart meist um grĂ¶ĂŸere Chinaböller mit geringfĂŒgigen Modifikationen. VerarbeitungsqualitĂ€t und EffektstĂ€rke unterscheiden sich deutlich von den in Deutschland gefertigten KanonenschlĂ€gen. Letztere werden gegenwĂ€rtig (2020) nur noch von einer großen sowie von zwei kleineren deutschen Firmen hergestellt.

Kubischer Kanonenschlag

Ein „Kubischer Kanonenschlag“ ist ein gedrungener Knallkörper in WĂŒrfelform, der nach der ZĂŒndung mit einem besonders dumpfen Knall explodiert. Er ist daran zu erkennen, dass der WĂŒrfel oberflĂ€chendeckend dreiachsig dicht mit Hanfspagat bandagiert und geleimt ist. Die rund einen halben Zentimeter breite ZĂŒndschnur, die den Böller von innen heraus explodieren lĂ€sst, ist durch eine Plastikkappe geschĂŒtzt, die verhindert, dass die ZĂŒndschnur nass wird oder sich ungewollt entzĂŒndet. Kubische KanonenschlĂ€ge wurden jahrzehntelang – in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen – in Deutschland hergestellt. In den 1990ern ließen die ersten deutschen Feuerwerksfirmen diese auch in der Volksrepublik China produzieren. Kurz nach Mitte der 2000er-Jahre stellte auch die letzte Firma die Produktion in Deutschland ein.cite-ref-15[15] Seitdem werden kubische KanonenschlĂ€ge nur noch in China hergestellt. In Norddeutschland ist fĂŒr diesen Knallkörper auch die Bezeichnung Bienenkorb gelĂ€ufig.

Reibkopfböller

„Reibkopfböller“ bzw. „Reibkopfknaller“ sind kleine, lange zylindrische Knallkörper. Sie haben statt einer ZĂŒndschnur einen Reibkopf Ă€hnlich dem Kopf von ZĂŒndhölzern. Man zĂŒndet sie durch Reiben an einer Streichholzschachtel oder speziellen Reibbrettern. Sie wurden erstmals in Österreich mit Blitzknallsatz produziert. Derzeit in Deutschland erhĂ€ltliche Reibkopfknaller sind mit relativ geringen Mengen Schwarzpulver befĂŒllt und erzielen daher meist keinen besonders lauten Knall. Die DDR war fĂŒr die Herstellung hochwertiger Reibkopfknaller mit Blitzknallsatz (Harzer Knaller, Filou, BlitzschlĂ€ge, Power Cracker usw.) bekannt. Zur Wiedervereinigung mussten die Knaller an die in der BRD damals zulĂ€ssigen 115 dB und das BKS-Verbot angepasst werden. Im Jahre 2006 wurde die Produktion des Original Harzer Knallers, des letzten noch in SilberhĂŒtte hergestellten Reibkopfknallers, endgĂŒltig eingestellt. Seitdem dominieren chinesische Imitate wie Knaller nach Harzer Art den Markt. Diese sind zwar preiswert, aber bezĂŒglich ihrer QualitĂ€t und LautstĂ€rke nicht mit den ehemaligen deutschen Produkten vergleichbar. Auch westdeutsche Traditionsknaller sind inzwischen weitgehend verschwunden. Die etwas dickeren Reibkopfknaller (Petarde, Böller A, ReibkanonenschlĂ€ge) werden nicht mehr hergestellt. LegendĂ€r waren Teufelsknaller und Harzer Hexenknall, die vor dem Knall noch einen Goldregen versprĂŒhten. SchwĂ€rmer hatten frĂŒher teilweise einen SprĂŒheffekt, der so stark war, dass er den Knallkörper parallel zum Boden fliegen ließ, bevor er sich mit einem Knall zerlegte. Der SprĂŒheffekt der SchwĂ€rmer wurde aufgrund geĂ€nderter gesetzlicher Bestimmungen in den 1990er Jahren abgeschwĂ€cht, so dass sie vor dem Knall nicht mehr fliegen konnten. Dadurch unterschieden sie sich, mit Ausnahme einer meist nach wie vor vorhandenen Goldregenphase vor dem Knall, nicht mehr von gewöhnlichen Reibkopfknallern (die letzten als SchwĂ€rmer vermarkteten Reibkopfknaller waren die SchwĂ€rmer A von Comet). GegenwĂ€rtig (2016) produziert nur noch ein Produzent einige Reibkopfknaller in Deutschland, zum Beispiel Deutsche Kracher. In anderen LĂ€ndern sind Reibkopfknaller oft mit Blitzknallsatz befĂŒllt und daher erheblich lauter als die in Deutschland erhĂ€ltlichen Produkte. Vor allem in Österreich weit verbreitet sind als Piraten bezeichnete Reibkopfknaller; deren Verwendung im Ortsgebiet ist jedoch gesetzlich verboten. Im Zuge der EU-Harmonisierung ist ein BKS-Verbot in Reibkopfböllern allerdings auch fĂŒr andere EU-LĂ€nder vorgesehen.

Knallfrösche

Ein „Knallfrosch“ ist meist grĂŒn und sieht aus wie gefaltetes Papier. Er besteht aus einer einzigen Ladung, die durch mehrfaches Knicken und Falten wĂ€hrend der Produktion in mehrere Ladungen aufgeteilt wird. Eine ZĂŒndschnur, die den Explosivkörper vom Anfang bis zum Ende durchlĂ€uft, zĂŒndet diese nacheinander. Konstruktionsbedingt springt der Knallfrosch dann unkontrolliert umher. Knallfrösche werden in Deutschland nicht mehr hergestellt, sondern nur noch in China und nach Deutschland importiert.

Knallziehschnur

Eine „Knallziehschnur“ (auch „Knall-Kids“ oder „Firecracker“ genannt) besteht aus einer ca. 40 Zentimeter langen Schnur, in deren Mitte sich ein ca. vier Zentimeter langer Knallkörper befindet, dessen Durchmesser nur wenige Millimeter betrĂ€gt. Durch schnelles Auseinanderziehen der beiden Schnurenden wird eine Explosion ausgelöst, die aber wesentlich schwĂ€cher ist als bei den ĂŒbrigen Knallkörperarten. Daher sind KnallziehschnĂŒre in Klasse I eingestuft und dĂŒrfen von Personen ab zwölf Jahren – mit Beaufsichtigung einer erwachsenen Person auch unter zwölf Jahren – das ganze Jahr ĂŒber verwendet werden. Da beim Knall mitunter feurige StĂŒcke aufsteigen, sind sie nur noch selten im Angebot.

Knallerbse

Ebenfalls zur Kategorie F1 (Ganzjahresfeuerwerk) zĂ€hlen Knallerbsen. Eine Besonderheit dieses kleinen Scherzartikels ist die Verwendung eines Initialsprengstoffs, nĂ€mlich Silberfulminat, was in der Kategorie F1 auch in Deutschland fĂŒr Knallkörper zulĂ€ssig ist. Allerdings enthĂ€lt eine Knallerbse eine derart geringe Salzmenge, dass keine Gefahr davon ausgeht. Durch die Reibung in Krepppapier eingewickelter Steinchen detoniert der Initialsprengstoff, wenn die Knallerbse fest auf eine stabile Unterlage geworfen wird. Dass es sich tatsĂ€chlich um Silberfulminat handelt, erkennt man daran, dass sich nach der Explosion an den Steinchen elementares Silber angesetzt hat. Knallerbsen werden zum Schutz vor vorzeitiger Detonation in SĂ€gespĂ€ne abgepackt, in der Regel zu 50 StĂŒck. Es gibt sie auch in groß, zu zehn StĂŒck pro Dose.

VerfĂŒgbarkeit

Knallkörper der Kategorie F1 dĂŒrfen ganzjĂ€hrig verkauft und abgebrannt werden. Meistens sind sie in Deutschland jedoch nur zu besonderen AnlĂ€ssen wie in den Wochen vor Halloween oder Silvester im Angebot grĂ¶ĂŸerer Handelsketten zu finden. Kleine EinzelhĂ€ndler, wie z. B. manche Kioske oder auch FachhĂ€ndler und Onlineshops sowie grĂ¶ĂŸere Supermarktketten bieten Kategorie-F1-Feuerwerk auch ganzjĂ€hrig an.

Knallkörper der Kategorie F2 dĂŒrfen in Deutschland nur an den drei letzten Werktagen des Jahres verkauft und nur an Silvester und Neujahr abgebrannt werden. Erteilung von Ausnahmegenehmigungen sind möglich. Der Verkauf vor Silvester lĂ€uft vor allem ĂŒber große Handelsketten (Discounter, SupermĂ€rkte, BaumĂ€rkte, MöbelhĂ€user, RestpostenlĂ€den und Drogerieketten). FrĂŒher wurde Feuerwerk auch von vielen kleinen EinzelhĂ€ndlern wie z. B. Drogerien, Spiel- und SchreibwarenlĂ€den sowie Kiosken verkauft. Gelegentlich haben diese auch heute noch Feuerwerk im Angebot, mitunter aus recht alten BestĂ€nden. Seit einigen Jahren gibt es auch diverse Onlineshops sowie FachhĂ€ndler, ĂŒber die Knallkörper erworben werden können. Eine eventuelle Lieferung von Artikeln der Kategorie F2 darf – ohne Vorliegen einer Ausnahmegenehmigung beim Besteller – jedoch erst kurz vor Silvester zu den gesetzlich festgelegten Verkaufszeiten erfolgen. In Österreich ist die Abgabe von Knallkörpern der Kategorie F2 das ganze Jahr erlaubt, abgebrannt werden dĂŒrfen sie ganzjĂ€hrig aber nur außerhalb geschlossener Ortschaften.

ZulÀssigkeit

Zu allgemeinen Informationen ĂŒber die Rechtslage siehe Pyrotechnik. Die ZulĂ€ssigkeit von Knallkörpern im Speziellen ist geregelt:

Deutschland – Im Sprengstoffgesetz:

‱ Knallkörper und Feuerwerkstechnik muss eine deutschsprachige Gebrauchsanleitung mit Sicherheitshinweisen enthalten.
‱ Feuerwerkskörper der Kategorie F1 dĂŒrfen von minderjĂ€hrigen Personen benutzt werden, wobei eine Abgabeempfehlung von zwölf Jahren eingehalten werden sollte, oder die Verwendung unter Aufsicht einer erwachsenen Person stattfindet. Pyrotechnische GegenstĂ€nde der Kategorie F1 dĂŒrfen nicht lauter sein als 120 dBA, gemessen aus einem Meter Entfernung. Knallkörper in Definition eines rein akustischen Effektes sind von einer möglichen Zulassung in Kategorie F1 ausgenommen.
‱ Knallkörper bzw. Feuerwerkskörper der Kategorie F2 dĂŒrfen nur an Personen ĂŒberlassen und von diesen verwendet werden, die 18 Jahre oder Ă€lter sind. Sie dĂŒrfen ohne eine anders lautende Ausnahmegenehmigung nur Silvester und Neujahr (nach § 23 der 1. SprengV) genutzt werden. Nach den mittlerweile EU-weiten Bestimmungen dĂŒrfen sie nicht lauter sein als 120 dbA, gemessen in acht Meter Entfernung.
‱ Angaben ĂŒber die Nettoexplosivmasse (NEM). FĂŒr den Endverbraucher gelten pro Knallkörper max. 6 Gramm, bei Batterien max. 600 Gramm
‱ Knallkörper der Kategorie F2 mit Blitzknallsatz dĂŒrfen nur an Personen mit behördlicher Erlaubnis abgegeben werden (§ 20 IV der 1. SprengV)
‱ Feuerwerkskörper beider Kategorien mĂŒssen ein gĂŒltiges CE-Zeichen mit einer gĂŒltigen vierstelligen PrĂŒfnummer aufweisen.
‱ ZusĂ€tzlich können in der Kategorie P1 technische Schallerzeuger an ĂŒber 18-JĂ€hrige vertrieben werden. Diese dĂŒrfen auch andere pyrotechnische SĂ€tze als Schwarzpulver enthalten, der Einsatz zu reinen VergnĂŒgungszwecken ist allerdings nicht gestattet. Erwerb und Verwendung unterliegen keiner zeitlichen BeschrĂ€nkung.cite-ref-16[16]

Österreich – Im Pyrotechnikgesetz:

‱ Feuerwerkskörper der Kategorie F1 dĂŒrfen von Personen ab Vollendung des 12. Lebensjahres benutzt werden.
‱ Knallkörper bzw. Feuerwerkskörper der Kategorie F2 dĂŒrfen nur von Personen benutzt werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
‱ Feuerwerkskörper beider Klassen mĂŒssen ein gĂŒltiges CE-Zeichen sowie eine gĂŒltige Registrierungsnummer aufweisen.

Niederlande:

‱ Ab dem Jahreswechsel 2026/2027 ist das private Abbrennen von Feuerwerkskörpern durch Endverbraucher verboten.cite-ref-17[17]
‱ Das Verbot wurde nach langjĂ€hrigen Diskussionen vom Parlament beschlossen, um zunehmender Gewalt an Silvester – insbesondere Angriffen auf Polizei, Feuerwehr und HilfskrĂ€fte – entgegenzuwirken.
‱ Ausnahmen sollen fĂŒr genehmigte private Feiern und kommunale Feuerwerksshows gelten.

Tschechien:

‱ GrundsĂ€tzlich gilt, dass dort erworbene Feuerwerkskörper nur im Staatsgebiet abgebrannt werden dĂŒrfen.
‱ Die Gesetzessituation erlaubt den ganzjĂ€hrigen Verkauf zum „Zwecke des VergnĂŒgens“.
‱ FĂŒr das Abbrennen gibt es lokal abhĂ€ngige zeitliche EinschrĂ€nkungen, fĂŒr höhere Kategorien sind Genehmigungen notwendig.
‱ Pyrotechnik fĂŒr „Zwecke des VergnĂŒgens“ mĂŒssen der Norm ČSN EN 15947 entsprechen und gekennzeichnet sein. Auch ist die Kategorie verpflichtend auf der Verpackung.
‱ Pyrotechnik der Kategorie F1 darf nur an Personen verkauft werden, die 15 Jahre oder Ă€lter sind.
‱ Pyrotechnik der Kategorie F2 darf nur an Personen verkauft werden, die 18 Jahre oder Ă€lter sind.
‱ Pyrotechnik der Kategorie F3 darf nur an Personen verkauft werden, die 21 Jahre oder Ă€lter sind. Die Kategorie F3 ermöglicht eine Ausnahme fĂŒr jĂŒngere Personen, wenn diese einen BefĂ€higungsschein fĂŒr Pyrotechnik vorlegen.
‱ Pyrotechnik der Kategorie F4 darf ausschließlich von Inhabern eines BefĂ€higungsschein fĂŒr Pyrotechnik erworben werden.
‱ Der VerkĂ€ufer ist verantwortlich fĂŒr die AltersprĂŒfung und wird bei Ordnungswidrigkeiten geahndet.cite-ref-18[18]
‱ Die Behörden prĂŒfen stichprobenartig die Einhaltung der Gesetze und klĂ€ren HĂ€ndler auf.cite-ref-19[19]
‱ Bei grĂ¶ĂŸeren Handelsketten aus Deutschland wie Lidl, Kaufland oder Penny kann es vorkommen, dass die Pyrotechnik den deutschen Sonderbestimmungen entsprechen.

Illegale Knallkörper und Einfuhr

Bei illegalen Knallkörpern fehlt eine Zulassung gemĂ€ĂŸ der staatlichen Gesetze (z. B. Eigenlaborate) oder die Zulassung ist gefĂ€lscht. Möglich ist auch, dass Knallkörper nur fĂŒr Personen mit pyrotechnischer BefĂ€higung oder behördlicher Erlaubnis zugelassen sind (Kategorien T2, P2, F3 oder F4) und in falsche HĂ€nde gelangt sind. Diese Knallkörper können eine weitaus grĂ¶ĂŸere LautstĂ€rke und Zerstörungskraft aufweisen als fĂŒr den ĂŒblichen Endverbraucher bestimmte Feuerwerkskörper. Erschwerend kommt hinzu, dass eine F2-Zulassung („Silvesterfeuerwerk“) nicht zwingend bedeutet, dass der Feuerwerkskörper in Deutschland zu Silvester abgebrannt werden darf, dazu gelten in Deutschland zusĂ€tzliche EinschrĂ€nkungen (siehe unten).

Durch die EuropĂ€ische Union haben sich die Gesetze in EU-Mitgliedsstaaten angeglichen, so dass die Einfuhr aus einem anderen EU-Staat unter UmstĂ€nden möglich ist. Damit ist in Deutschland auch die BAM-Nummer mit einer Übergangsfrist erloschen und durch die EU-weite CE-Kennzeichnung mit Registriernummer ersetzt worden. Eine fiktive Registriernummer: 0589 – F2 – 1234.

‱ Die ersten vier Ziffern weisen darauf hin, dass die Registriernummer durch die deutsche BAM vergeben ist.
‱ F2 steht fĂŒr Feuerwerk der Kategorie F2.
‱ 1234 ist eine fortlaufende Nummer.

Die ursprĂŒnglichen BAM-Kennzeichnungen (bspw. BAM-PII-XXXX) sind seit 2017 nicht mehr gĂŒltig. Diese Knallkörper dĂŒrfen nicht mehr verkauft werden.

Eine deutschsprachige Gebrauchsanweisung mit Sicherheitshinweisen mit Angabe der Nettoexplosivmasse (NEM) ist erforderlich. Deutschland hat bei der Neuregelung der Gesetze zusĂ€tzliche Regelungen und EinschrĂ€nkungen berĂŒcksichtigt, dadurch sind erhebliche Unterschiede zum EU-Ausland vorhanden. In einigen EU-Staaten ist der Erwerb und Verwendung derartiger Feuerwerkskörper jedoch fĂŒr VolljĂ€hrige (Kategorie F2) auch ohne besondere Erlaubnis erlaubt und werden dort im regulĂ€ren Einzelhandel angeboten. Diese zusĂ€tzlichen Regelungen verbieten die Einfuhr nach Deutschland folgender Objekte:

‱ Knallkörper und Knallkörperbatterie mit Blitzknallsatz
‱ Rakete mit mehr als 20 g Nettoexplosivstoffmasse
‱ SchwĂ€rmer
‱ pyrotechnische GegenstĂ€nde mit Pfeifsatz als Einzelgegenstandcite-ref-20[20]cite-ref-21[21]

Knallkörper als Signalmunition und blinde Waffe

Mit dem Begriff Böller wurden ursprĂŒnglich blinde Waffen, also Kanonen, Gewehre oder Pistolen bezeichnet, die nur mit Pulver geladen und fĂŒr SalutschĂŒsse abgefeuert wurden. Zweck dieser SalutschĂŒsse waren in der Regel feierliche AnlĂ€sse. Als Kinderspielzeug ist noch heute die Knallerpistole bekannt, deren PulverplĂ€ttchen ebenfalls einen Knall erzeugen, ohne dass dabei ein Geschoss abgefeuert wird. Als Signalmunition werden Knallkörper unter anderem vom MilitĂ€r verwendet. Sogenannte Schreckschusswaffen können ebenfalls mit Knallkörpern bestĂŒckt werden. Der Knalleffekt dient in diesem Fall als Signal oder auch zur EinschĂŒchterung. Der Kauf und Besitz von Schreckschusswaffen ist VolljĂ€hrigen erlaubt, der Umgang mit geladenen Schreckschusswaffen außerhalb des eigenen Besitztums ist in Deutschland jedoch nur mit einem kleinen Waffenschein gestattetcite-ref-22[22].

UnfÀlle

‱ In einem Haus in Kapfenstein, Steiermark, wurden illegal Feuerwerkskörper hergestellt. Am 17. November 2014 kam es dort zu einer Explosion, die ein Haus grundlegend zerstörte und darin zwei Menschen, Vater und Sohn, tötete. HĂ€user im Umkreis von zwei Kilometern wurden beschĂ€digt, der Schaden auf etwa eine Million Euro geschĂ€tzt. Als Ursache wurde Hantieren mit einem explosiven Pulver angegeben. Nachdem noch etwa 5000 Böller entfernt und kontrolliert gesprengt wurden, sprach der EntschĂ€rfungsdienst des Innenministeriums die Tatort-Sicherheit aus.cite-ref-steierma-2680072-23-0[23]
‱ In Deutschland wurde in den Jahren 2020 und 2021 der Verkauf von Feuerwerk untersagt, um die Zahl der UnfĂ€lle zu reduzieren, damit die schon durch Corona belasteten KrankenhĂ€user nicht noch weiter belastet werden.

Gesundheitsrisiken

Der Schalldruckpegel eines explodierenden Knallkörpers kann bis zu 160 dB betragen.cite-ref-24[24] Ein derart hoher Schalldruckpegel kann zu einem Knalltrauma fĂŒhren und GehörschĂ€den wie Hörverlust und auch Tinnitus (Klingeln in den Ohren) verursachen.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Ein einzelner Knall reicht bereits aus, um solche SchĂ€den zu verursachen. Das menschliche Gehör ist eines der empfindlichsten Sinnesorgane ĂŒberhaupt. Konsequenzen können ein Leben lang bestehen.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28] GehörschĂ€den gelten (Stand: 2023) als unheilbar.

Um GehörschÀden vorzubeugen, kann ein Gehörschutz getragen werden und es empfiehlt sich, einen ausreichenden Abstand zu explodierenden Knallkörpern einzuhalten.cite-ref-29[29]

Weblinks

Commons

: Knallkörper

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Knallkörper in der Feuerwerk-Wiki

Siehe auch
Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Georg Schwedt: Chemische Grundlagen der Pyrotechnik. Springer Spektrum, Berlin 2019, S. 57; 61.
cite-note-22. ↑ Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2019, ISBN 978-3-11-154374-1, S. 90.
cite-note-33. ↑ Maße der unterschiedlichen BöllergrĂ¶ĂŸen mit Tabelle (niederlĂ€ndisch)
cite-note-44. ↑ Böller – Brand-Feuer.de. Abgerufen am 19. MĂ€rz 2025.
cite-note-55. ↑ Bayerische Akademie der Wissenschaften: Judenfurz: Lesen Sie Bedeutungen und Beispiele dieses Stichworts in Bayerns Dialekte Online. Abgerufen am 19. MĂ€rz 2025 (deutsch).
cite-note-66. ↑ Was bedeutet: Judenfurz & Ladyknaller / Ladykracher? Bedeutung, Definition. In: BedeutungOnline. 29. Dezember 2018, abgerufen am 19. MĂ€rz 2025.
cite-note-77. ↑ JĂŒrgen Amendt: Bleikappe des Schweigens. In: Neues Deutschland. Abgerufen am 19. MĂ€rz 2025.
cite-note-88. ↑ pfĂ€lzisch, was bedeit und wus herkummt. In: baseportal. de, abgerufen am 19. MĂ€rz 2025.
cite-note-99. ↑ Wo das Wort ZisselmĂ€nnchen herkommt ‱ Westfalen erleben. In: Westfalium. 30. Dezember 2023, abgerufen am 19. MĂ€rz 2025.
cite-note-1010. ↑ Gisela SchĂŒtte: Der Mann, der Sterne an den Himmel zaubert. In: WELT. Abgerufen am 19. MĂ€rz 2025.
cite-note-1111. ↑ Art. 2 4. SprengGÄndG von 2009, Absatz 42 II A 1 b ii
cite-note-1212. ↑ SprengÄndG (BGBl. 1998 I S. 1530, 1552)
cite-note-1313. ↑ Patent DE19834501C1: Knallkörper mit geschwĂ€chter Wand des Explosionsraumes. Angemeldet am 31. Juli 1998, veröffentlicht am 21. Oktober 1999, Anmelder: FKW Keller GmbH.‌
cite-note-1414. ↑ Bickford-PulveranzĂŒndschnur (Memento des Originals vom 14. August 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.feuerwerk.net im Feuerwerkswiki bei feuerwerk.net
cite-note-1515. ↑ vgl. Weco Produktkatalog 2005 S. 43 (oben rechts mit dem „Made in Germany“-Logo) mit Weco-Produktkatalog 2007 S. 60 ff., in dem kubische KanonenschlĂ€ge mit Hinweis auf deutsche Produktion bereits fehlen.
cite-note-1616. ↑ Christian Lohrer und Lutz Kurth: SCHALLERZEUGER DER KATEGORIE P1 – EINE GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG. In: Bundesanstalt fĂŒr Materialforschung. 18. Mai 2018, abgerufen am 2. Januar 2022.
cite-note-1717. ↑ Böllerverbot: Die Niederlande verbieten ab 2026 Silvesterböller (Memento vom 28. Dezember 2025 im Internet Archive)
cite-note-1818. ↑ ZĂĄkon č. 206/2015 Sb. - ZĂĄkon o pyrotechnickĂœch vĂœrobcĂ­ch a zachĂĄzenĂ­ s nimi a o změně některĂœch zĂĄkonĆŻ (= Gesetz Nr. 206/2015 Sammlung - Gesetz ĂŒber pyrotechnische Erzeugnisse und deren Handhabung sowie zur Änderung bestimmter Gesetze)
cite-note-1919. ↑ Petr MĂĄlek: StrĂĄĆŸnĂ­ci preventivně proĆĄli "večerky" v TeplicĂ­ch, kvĆŻli prodeji pyrotechniky. In: TeplickĂœ denĂ­k. 12. Dezember 2023 (denik.cz [abgerufen am 28. Dezember 2023]).
cite-note-2020. ↑ Silvester. Abgerufen am 28. Dezember 2023.
cite-note-2121. ↑ Informationen des deutschen Zolls zum Verbringen von Feuerwerkskörpern aus dem Ausland
cite-note-2222. ↑ § 10 Absatz 4 WaffG
cite-note-steierma-2680072-2323. ↑ Kapfenstein: BrĂŒder bunkerten Tausende Böller. In: steiermark.orf.at. 19. November 2014, abgerufen am 27. Februar 2015.
cite-note-2424. ↑ Silvester: Wie Böller Ihren Ohren schaden. 28. Dezember 2023, abgerufen am 29. Dezember 2023.
cite-note-2525. ↑ GehörschĂ€den durch Silvesterböller, unbedingt Abstand halten. 30. Dezember 2022, abgerufen am 29. Dezember 2023.
cite-note-2626. ↑ HörschĂ€den - Böller knallen ins Ohr. In: Focus Online. Abgerufen am 29. Dezember 2023.
cite-note-2727. ↑ Neue WestfĂ€lische: Knalltrauma durch Böller: Ohren droht lebenslanger Schaden. Abgerufen am 29. Dezember 2023.
cite-note-2828. ↑ Bleibende HörschĂ€den durch Silvesterböller. UniversitĂ€tsklinikum Jena, abgerufen am 29. Dezember 2023.
cite-note-2929. ↑ Böllern bis zum Knalltrauma. Mediengruppe Deutscher Apotheker Verlag, abgerufen am 29. Dezember 2023.